Lernschwierigkeiten Verhindern
Systemisches Coaching © Martyn Carruthers 1999 |
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Lernschwierigkeiten sind für viele
Kinder eine Last, die sich oftmals als Mangel an Konzentration, Hyperaktivität
und verringerter Aufmerksamkeit niederschlägt. Dieser kurze Artikel führt
mögliche Gründe und einfache Wege auf, deren Auftreten zu verhindern. Diese
Tabelle faßt Erfahrungen zusammen, die während systematischen “Soulwork
Coaching” mit sowohl Kindern als auch Erwachsenen, die über Lernschwierigkeiten
klagen, gesammelt wurden. Einige der Beziehungsverhalten, die ich beschreibe,
sind in vielen Familien und Kulturen “normal”. Oftmals erscheint das Symptom
eines Kindes “normal” und fällt nicht auf, bis das Kind erwachsen wird. Symptome
werden oftmals offensichtlich, wenn ein unausgereifter Erwachsener nicht an
Verantwortungen der Erwachsenen teilnehmen kann. (Siehe “Gegenseitige
Abhänigkeit von Eltern-Kind”)
Jedes empfohlene Verhalten ist in der Theorie einfach, kann aber
in der Praxis schwierig sein. Familienbeziehungen beinhalten oftmals “festgefahrene”
Interaktionen und Verflechtungen, und die Familie kann mitunter die gutgemeinten
Taten eines Familienmitglieds sabotieren. (Siehe “Partnercoaching”)
Ein Kind mit Lernschwierigkeiten kann ein wichtiger Faktor für die
Familie sein, in welcher das “Problemkind” dieser erlaubt, mit ihrem ungesunden
Verhalten fortzufahren. In diesem Falle könnte die mentale Gesundheit des Kindes zur
Verantwortung der Familie werden, welche eventuell (unbewußt) danach strebt den
Status Quo aufrecht zu halten.
Manche der unten beschriebenen
Situationen betreffen vielleicht auch Seh- und Hörprobleme, wenn ein Kind wegen
des Familienchaos versucht nicht-zu-sehen oder zu-hören. (Siehe
“Psychosomatische Krankheiten heilen”)
Soulwork “Familientraining” liefert
eine systematische Evaluierung der Familienrollen und -verantwortungen, und
bringt betroffenen Familienmitgliedern bei, verwirrte Beziehungen gerade zu
richten und als Team zu arbeiten.
Manchmal haben
Lernschwierigkeiten eine einfache Struktur (oftmals auch der Fall mit Dyslexie)
und können mit strategischen “Programmierungs”techinken, wie sie auch in NLP
angewandt werden, gelöst werden.Heilende Coachingssitzungen können mit
individuellen Erwachsenen stattfinden, oder mit Eltern der Kinder. Sitzungen mit
Kindern stellen oftmals Soulworkcoaching mit isomorphischen oder interaktiven
Metaphern dar.
Außer wenn die
Eltern von voradoleszenten Kinder teilnehmen, scheint es nur wenige
Langzeitvorteile im Kindercoaching zu geben. Nach der Beendigung des Coachings,
könnte es passieren, daß die Eltern unbewußt die Fortschritte ihres Kindes
sabotieren. Ausserdem geraten Kinder, die das Verhalten ihrer Eltern als
nicht-erwachsen empfinden, unter Stress.
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Tun Sie dies:
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Anstatt: |
Um dies zu vermeiden: |
| Folgendes |
Folgendes |
Psychose:
Kind zieht sich von Familie und Realität zurück |
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Lösen Sie Familienkrisen so schnell wie möglich. |
eine
Familienkrise zu ignorieren oder so zu tun als wäre diese Krise “normal”. |
Kind ist ständig geistesabwesend und zeigt evtl.
“Stress”symptome (Alpträume, Bettnäße,Nägelkauen). |
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Lösen Sie “Schuld”gefühle so
schnell wie möglich. |
Serien von Ausflüchten zu
haben und unbequeme Wahrheiten zu
verheimlichen. |
Kind wird von
“Familien-geheimnißen” verfolgt. |
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Eltern haben sehr gute Freunde mit denen sie über
Partnerschaft und Eltern sein diskutieren können.
Eltern klären Beziehungen mit ihren eigenen Eltern,
Partnern und ehemaligen Partnern. |
Eltern mißbrauchen ihr Kind.
Eltern leben für ihr Kind.
Eltern “besitzen” ihr Kind.
Eltern sind “Kind” ihr Kindes.
Eltern ignorieren/vernachläßigen ihr Kind. |
Kind bringt Rollen
durcheinander und hat eine ungesunde Verbindung mit Eltern oder Geschwistern.
Kind kann traumatisiert sein und sich von der Familie zurückziehen. |
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Sein Sie Eltern für Ihr Kind
und Partner zu Ihrem Partner - selbst wenn sie getrennt sind. |
Eltern haben Verbindung zum
Kind als Ersatz für einen Partner. |
Kind bringt Rollen
durcheinander und versucht Partner für ein Elternteil zu werden. |
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Eltern reden über verstorbene
oder vermißte Familienmitglieder. |
Eltern ignorieren ein
verstorbenes oder vermißtes Familienmitglied
(oftmals um Schuldgefühle zu vermeiden). |
Kind bringt Rollen
durcheinander und könnte sich mit einem verstorbenen oder vermißten
Familienmitglied identifizieren. |
Nach einer überlegten
Abtreibung, “ehren” die Eltern das fehlende
mögliche Kind. |
Eltern ignorieren die
Abwesenheit eines (möglichen) Familienmitgliedes. |
Kind bringt Rollen
durcheinander und könnte sich mit einem verstorbenen Geschwister
identifizieren. |
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Klären Sie, wer die Eltern und
wer die Ersatzeltern sind. |
Andere Menschen mischen sich
in Elternrollen oder das Wohl des Kindes ein. |
Kind vertauscht Rollen und
könnte sich mit einem fortgegangenen Elternteil identifizieren. |
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Ermuntern Sie jedes
Familienmitglied seine Aufgaben in der Familie zu erledigen. |
Verursachen oder erlauben Familienmitgliedern
manipuliert zu werden oder zum Opfer zu werden. |
Kind bringt Rollen
durcheinander und könnte sich mit einem vermeintlichen Opfer identifizieren |
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Honorieren Sie Heldentaten von Familienmitgliedern. |
Ignorieren mutige Taten oder Tapferkeit eines Familienmitglieds. |
Kind bringt Rollen
durcheinander und könnte sich mir einem verkannten Helden identifizieren. |
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Eltern arbeiten als Team
zusammen, um die Gesundheit der Familie zu erhalten. |
Eltern gehen Hilfsmittel aus,
schalten auf verbalen oder physischen Mißbrauch oder Ignoranz um. |
Kind akzeptiert elterlichen
Anschaungen, was zum Konflikt führt und verlorenem Selbstrespekt. |
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Erforschen Sie Gefühle der
Kinder und wie diese Emotionen angemeßen ausdrücken können. |
Eltern bestehen darauf, daß
ein Kind seine Emotionen nicht ausdrückt. |
Kind versteckt alle Emotionen
und zieht sich emotional zurück. |
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Erkundigen Sie sich nach den
Zielen des Kindes und wie diese erfüllt werden könnten. |
Eltern ignorieren Ziele des
Kindes oder bestrafen das Kind dafür, daß es sagt, was es will.
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Kind konzentriet sich nur
darauf, was es nicht bekommen kann - hat möglicher Weise nur ein ungewißes
Gefühl für eine Lebensrichtung. |
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Erforschen Sie die möglichen
Beiträge des Kindes zu Familiensituationen und -zielen. |
Eltern vermittlen, daß das
Kind nicht zu Familienzielen beitragen kann. |
Kind fühlt sich ungeliebt und
“führt sich auf”, um herauszufinden, was wahr ist. |
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Diskutieren Sie Partnerschafts-
und Elternangelegenheiten vertraulich. |
Eltern geben dem Kind Schuld für Probleme der Eltern. |
Kind zieht sich von der Familie zurück.
Psychosomatische Krankheiten sind verbreitet. |